Aktuelle und historische Beiträge

________________________________________________________
________________________________________________________

 

 

Veröffentlichungen über das Schwazer Kloster

Im Klosterführer aus dem Jubiläumsjahr wird die Klostergeschichte (mit Schwerpunkt Kirche) nicht nur rein wissenschaftlich aufbereitet, sondern leicht lesbar und chronologischneu erzählt und mit vielen Bildern untermalt.

Der Kirchenführer ist an der Klosterpforte zum Preis von € 4,- erhältlich.

In einer Sondernummer der Schwazer Heimatblätter, die ebenso bei uns erwerbbar ist, sind gleich mehrere wissenschaftliche Artikel zur Klostergeschichte enthalten, so u.a.:

  • Die Anfänge des Franziskanerklosters
  • Die Seelsorge der Franziskaner
  • Das Schwazer Hausstudium
  • Franziskaner aus Schwaz
  • Musiktradition im Schwazer Kloster


Hinauf




Das neue Vereinsheim vor der Einrichtung

Vereinsraum der Kaiserjäger Schwaz im Kloster

Der Tiroler Kaiserjägerbund Schwaz hatte seit einem Jahr im Keller des Studienhauses eine neue Heimat gefunden, nachdem zuvor jahrzehntelang ein kleiner Raum in der Klausur des Klosters zur Verfügung gestanden hatte.

Mit der Abgabe des Studienhauses muss auch das Vereinsheim der Kaiserjäger geräumt werden. Sie bekommen dafür einen sehr sonnigen Raum im alten Fiegertrakt, direkt neben der Küche, der bisher als Speisekammer diente und nun für die Kaiserjäger geräumt wurde. Für die kommenden Jahre dürfen sich die Schwazer Kaiserjäger über ein wunderschönes Vereinsheim mit vier Fenstern zum Klostergarten hin freuen.



Hinauf



Die ehemalige Klostergasse
(heute Burggasse)

Burggasse anno dazumal

Dieses Foto dürfte in den 1930er Jahren entstanden sein, und zeigt die damalige Klostergasse (heute Burggasse).

Links zu sehen ist eine Konditorei, heute befindet sich an diesem Platz statt dem abegrochenen Vorbau der Vorplatz zum Geschäft Otter.

Dahinter, in der ehemaligen Pension Huber befand sich rechts der Eingangstüre ein Gemischtwarenhändler (auf dem Foto mit dem Händler davorstehend), links von der Eingangstüre, hier nicht sichtbar, war das Atelier des Fotografen Hans Ducre, welcher auch dieses Foto gemacht hat.

Das nächste Haus steht ebenfalls noch, allerdings wurden im Laufe der Jahrzehnte die Erker und der alte Balkon abgerissen.

Im Hintergrund, wo heute die Tabak-Trafik steht, sieht man das Eingang zum kleinen Garten vor dem Schwesternkloster. Bis ca. 1927 gehörte dieses Grundstück dem Franziskanerkloster.

Rechts, hinter dem damals neuen Zöhrerhaus, sieht man den Beginn des noch sehr schmalen Egerdachweges, heute Gilmstraße.



Hinauf



Herz-Jesu Prozession am 26. Mai 2006

Schwazer Herz-Jesu-Prozession

Das Herz Jesu hat für die Kirche eine tiefe Bedeutung. Natürlich verbindet ein jeder das "Herz" mit der Liebe. Die Verehrung des Gottmenschen unter diesem Aspekt des geöffneten, geopferten Herzens hat seinen Ursprung im Johannesevangelium, wo vom Augenzeugen Johannes das Öffnen der Seite des eben am Kreuz verstorbenen Christus beschrieben wird, aus dem Wasser und Blut fließen. Dieses Ereignis gilt als Ursprung der kirchlichen Sakramente.

Die Herz-Jesu Verehrung, wie wir sie heute kennen, kam im 17. Jh. durch die Oratorianer Pater Bérulle und besonders Johannes Eudes zu neuer Blüte. Im Jahr 1765 gestattete Papst Clemens XIII. in beschränktem Maße eine Verehrung in Messe und Chorgebet. Im Jahr 1796 wurde wegen der befürchteten Kriegsgefahr von den Tiroler Landständen ein Gelöbnis vor dem Bozner Herz-Jesu-Bild abgelegt. Erst 1856 wurde das Fest für die Weltkirche verbindlich eingeführt.

 

Wie in vielen Tiroler Städten und Gemeinden führt auch in Schwaz eine Prozession zu Ehren des Herzens Jesu die Bevölkerung zusammen. Sie führt von der Stadtpfarrkirche hinauf auf zur Herz-Jesu Kapelle auf den sogenannten "Pirchanger". Hauptzelebrant ist traditionsgemäß ein Franizskanerpater.

Das bei dieser Feier von der Andreas-Hofer Schützenkompanie getragene und eindrucksvolle Herz-Jesu Bild aus dem späten 19. Jahrhundert, welches seit ca. 1995 in der Stadtpfarrkirche aufgestellt wird, gehört dabei dem Franziskanerkloster.



Hinauf